Der Lausitzer Platz

Der Lausitzer Platz (benannt nach der Lausitz) ist ein bekannter Platz in Berlin, Ortsteil Kreuzberg im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Der Platz wurde bereits innerhalb der ehemaligen Stadtmauer frei gehalten und erhielt 1849 seinen Namen. 1842 wurde hier das Köpenicker Tor errichtet. In seiner Mitte befindet sich die von August Orth geplante und 1890 bis 1893 erbaute Emmauskirche. Sie ist nach dem Dom die größte Kirche Berlins.
Auf dem Lausitzer Platz finden häufig Straßenfeste und Märkte statt. Ein Öko-Markt findet wöchentlich (Freitag) statt. Am 1. Mai 1987 wurde ein Straßenfest zum Ausgangspunkt der so genannten „Kreuzberger Maikrawalle“, nachdem die Polizei ein Straßenfest gewalttätig beendet hatte. Nachdem in den 1990ern die zahlreichen Punkerkneipen verschwanden, wurde es ruhig auf dem Platz. In den letzten Jahren hat die verstärkte Gentrifizierung des Kiezes dazu geführt, dass sich die Bevölkerungsstruktur grundlegend gewandelt hat. Heute wird das Bild stark von Touristen geprägt.
Südlich des Lausitzer Platzes, unmittelbar hinter der Hochbahn (älteste U-Bahnstrecke Berlins), befinden sich der Spreewaldplatz und der Görlitzer Park. Im Norden grenzen die Waldemar- und die Eisenbahnstraße an den Platz.
In Kreuzberg ist der Lausitzer Platz auch als Lauseplatz oder Lausi bekannt.

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